Falten vorbeugen: Die 5 besten Tipps!

Falten vorbeugen: Die 5 besten Tipps!

Redaktion, 20. APRIL 2022

Falten vorbeugen - 5 Tipps

Der Einsatz von Hormonkosmetik ist stark umstritten. Sind pflanzliche Hormone gegen Falten eine ungefährliche Alternative?

Irgendwann sind die Falten da, egal wieviel Mühe man sich gegeben hat, sie zu vermeiden. Das liegt nicht nur an der biologischen Uhr, sondern auch an einfachen Gewohnheiten, deren Bedeutung für die Faltenbildung oft unterschätzt wird. Mit unseren 5 Tipps werden Falten erst deutlich später zum Thema! Außerdem klären wir auf, ob man mit Anti-Aging zu früh anfangen kann und woher die Falten eigentlich kommen.

Warum bekommt man Falten?

Die Faltenbildung gehört zum normalen Alterungsprozess der Haut. Die Hautalterung lässt sich in zwei verschiedene Arten unterteilen: intrinsisch und extrinsisch.

Intrinsisch bedeutet so viel wie “von innen heraus”. Diese Art der Hautalterung wird also von den inneren Faktoren wie der Genetik, der biologischen Uhr und dem Hormonhaushalt bestimmt. Der Körper verändert sich mit der Zeit und baut ab, das können wir nicht beeinflussen oder aufhalten. Die Haut erneuert sich langsamer und die Proteine, die für die Festigkeit, Spannkraft und Elastizität verantwortlich sind, werden immer weniger. Die Folge: Die Haut wird dünner, erschlafft und bildet Falten.

Warum nun manche Menschen deutlich früher Falten bilden als andere, hängt vor allem mit der extrinsischen Hautalterung zusammen. Sie beschreibt den Alterungsprozess, der durch äußere Faktoren ausgelöst wird. Den größten Einfluss hat hier die Sonneneinstrahlung - die schädigenden UV-Strahlen lassen die Haut etwa 80 % schneller altern. Dahinter stecken die sogenannten freien Radikale, die die Hautzellen nachhaltig schädigen und das Hautbild so sichtbar älter werden lassen. Auch der Konsum von Nikotin und Alkohol begünstigt die Entstehung von freien Radikalen, ebenso wie die Luftverschmutzung.
Zu den weiteren äußeren Faktoren, die Fältchen und Falten fördern, zählen auch Stress und Schlafmangel.

Unser Tipp bei Falten

Unser Tipp bei Falten

Wie kann man Falten vorbeugen?

Sind die Falten erstmal da, ist es schwer, sie wieder loszuwerden. Wer sich also möglichst spät erst mit der Faltenbildung und der Behandlung von Falten befassen möchte, sollte auf ein paar grundlegende Dinge achten. Wir verraten 5 Anti-Aging-Tipps, mit denen man Falten vorbeugen kann!

1. Die Haut vor der UV-Strahlung schützen

Man kann es leider nicht oft genug sagen: Die Sonne bzw. ihre UV-Strahlen sind der größte Feind der menschlichen Haut. Nicht nur Fältchen, auch tiefe Falten und Altersflecken prägen das Hautbild, wenn die Hautpartien oft ungeschützt der Sonne ausgesetzt waren. Besonders dramatisch ist hier, dass die Schäden meist nicht direkt sichtbar sind. Leichte Rötungen oder einen Sonnenbrand nehmen viele nicht ernst. Dabei können die Folgen äußerst schwerwiegend sein. Um die Faltenbildung hinauszuzögern und die Haut vor weiteren Schäden zu schützen, sollte man also in einen guten Sonnenschutz investieren. Und zwar nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter und an bewölkten Tagen! Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor sollte als letzter Schritt der Gesichtspflege aufgetragen werden. Um Zeit zu sparen, kann man auch eine Tagescreme mit UV-Schutz nutzen.

2. Die richtigen Wirkstoffe nutzen

Mit zunehmendem Alter nimmt die Zellerneuerung immer weiter ab. Schon mit etwa 30 macht sich die Hautalterung im Gesicht, am Hals und am Dekolleté sichtbar bemerkbar. Spätestens dann sollte man sich Gedanken über Anti-Falten-Cremes und geeignete Wirkstoffe Gedanken machen, um die Haut lang jung zu halten. Die meisten greifen auf eine einfache Feuchtigkeitscreme zurück - doch die reicht bei reiferer Haut nicht aus. Stattdessen sollte man auf Wirkstoffe zurückgreifen, die antioxidativ wirken und die Synthese von Kollagen anregen. Dazu zählen beispielsweise Vitamin C und Vitamin A.

Die Biovolen Aktiv-Moossalbe setzt neben einem pflanzlichen Wirkstoff aus Moos, der Falten glätten und vorbeugen kann, auf Vitamin E als Antioxidans und zusätzliche Feuchtigkeit durch Hyaluronsäure. Diese polstert die Haut als Filler optisch auf und sorgt für ein geglättetes Hautbild.

3. Auf einen gesunden Lebensstil achten

Wenn man die Hautalterung schon nicht stoppen kann, sollte man sie zumindest nicht noch zusätzlich begünstigen. Insbesondere der Lebensstil kann Falten vorbeugen. Verzichten sollte man auf Alkohol und Zigaretten. Beides lässt die Haut sichtbar schneller altern und Falten bilden. Doch auch eine ungesunde Ernährung kann die Faltenbildung deutlich begünstigen. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, die neben den notwendigen Nährstoffen wie Vitaminen auch gesunde Fette (Omega-3-Fettsäuren) enthält, kann erste Falten vorbeugen. Genug Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Kräutertee strafft die Haut optisch und bringt sie zum Strahlen.

4. Nicht auf dem Bauch oder der Seite schlafen

Auch wenn die wenigsten es hören wollen, weil es eben so gemütlich ist: Schlafen auf der Seite oder dem Bauch fördert die Entstehung von Falten. Beide Schlafpositionen verstärken den Druck im Gesicht und dem Dekolleté, wodurch schneller Falten entstehen. Um die Faltenbildung zu vermeiden, sollte man sich angewöhnen, möglichst auf dem Rücken zu schlafen - auch für den Rücken ist das besser, da die Wirbelsäule entlastet wird. Wer sich partout nicht mit der Schlafposition anfreunden kann, sollte in einen Kissenbezug aus Seide investieren. Der ist angenehmer für die Haut und auch die Haare.

5. Auf den Strohhalm verzichten

Manche Getränke schmecken mit Strohhalm einfach besser. Und auch bei der Sportflasche ist der kleine Strohhalm-Aufsatz äußerst praktisch. Wer jedoch die Faltenbildung verhindern möchte, sollte doch lieber auf den Strohhalm verzichten. Das ständige Trinken am Halm verursacht feine Knitterfältchen am Mund. Gleiches gilt übrigens für die gespitzten Lippen beim Ziehen an einer Zigarette.

Können sich Falten wieder zurückbilden?

Je tiefer die Falten sind, desto schwieriger ist es auch, sie zu beseitigen. Feine Trockenheitsfältchen lassen sich in der Regel noch durch eine ausreichende Wasserzufuhr und eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme korrigieren. Auch erste feine Fältchen am Mund oder an den Augen lassen sich durch geeignete Wirkstoffe wie z.B. Aktiv-Moos optisch aufpolstern und glätten. Sind die Falten jedoch schon deutlich ausgeprägt, kann man sie auch nicht rückgängig machen - schließlich sind sie, wie eingangs erwähnt, auch ganz normaler Bestandteil des Alterungsprozesses. In solchen Fällen können Falten nur durch den gezielten Einsatz von Botox oder Hyaluronsäure unterspritzt werden. Dann bilden sie sich zumindest vorübergehend zurück.

Kann man zu früh mit Anti-Aging anfangen?

Das Bewusstsein für eine gute Hautpflege hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, weshalb auch immer jüngere Frauen und Männer zu Anti-Aging-Cremes und Co. greifen. Doch kann man der Haut sogar schaden, indem man zu früh mit Anti-Aging anfängt? Die Meinungen der Ärzte hierzu gehen auseinander.


Fest steht, mit 20 braucht man sich noch keine Sorgen bezüglich der Hautalterung zu machen. Die Haut erneuert sich selbstständig und produziert genügend Fett und Feuchtigkeit. Auch die straffenden Kollagen- und Elastinfasern sind noch stark und in großen Teilen vorhanden. Anti-Age-Produkte sind hier noch nicht notwendig und können der Haut eher schaden als helfen. Wichtig ist nur, die Haut täglich gründlich von Make-Up-Resten und anderen Rückständen zu befreien, um das Verstopfen der Poren zu verhindern. Auf diese Weise lassen sich Unreinheiten und Mitesser vermeiden. Auch der UV-Schutz sollte nicht vernachlässigt werden.


Vor dem 30. Lebensjahr sollte man auf reichhaltige Anti-Aging-Produkte und Wirkstoffe wie Retinol (Vitamin A) oder AHA weitgehend verzichten. Die Anwendung sorgt nicht nur bei empfindlicher Haut für Irritationen. In jungen Jahren ist es unnötig, die Zellerneuerung anzuregen. Außerdem können die Wirkstoffe auch die Eigenschaft der Haut Wasser zu binden, beeinträchtigen. Daher lohnt sich vor allem die Verwendung eines guten Sonnenschutzes und einer leichten, feuchtigkeitsspendenden Tagespflege.


Mit Beginn der 30er ist es sinnvoll, in spezielle Anti-Age-Produkte zu investieren, um Falten vorbeugen zu können. Tagsüber sollte man die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und dringend auf einen UV-Schutz achten. Ab jetzt ist auch eine spezielle Anti-Aging-Pflege für die Nacht sinnvoll. Gleiches gilt für Augencremes, um Augenringe und feine Fältchen an den Augen vorzubeugen. Ergänzend sollten Masken und Peelings regelmäßig in die Pflegeroutine integriert werden. Dabei sollte man auch darauf achten, nicht nur das Gesicht, sondern auch den Hals und das Dekolleté zu pflegen. Schließlich zeigen sich erste Falten hier am schnellsten.


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