Straffe Haut von innen: 5 Tipps gegen schlaffe Haut!

Straffe Haut von innen: 5 Tipps gegen schlaffe Haut!

Redaktion, 11. MAI 2022

Straffe Haut von innen

Mit welchen Tipps und Lebensmitteln kann man schlaffe Haut verhindern?

Dass die Haut im Alter schlaff wird und Falten bildet, ist ganz normal. Es gibt jedoch Möglichkeiten, diesen Prozess möglichst lang hinauszuzögern und die Haut straff zu erhalten. Erfahren Sie in diesem Artikel nützliche Fakten über schlaffe Haut am Körper und im Gesicht. Außerdem verraten wir 5 Tipps, die für straffe Haut sorgen. Zu guter Letzt stellen wir wertvolle Lebensmittel für schöne Haut vor.

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Mundfalten entfernen: Dieses Hausmittel hilft

Mundfalten sind noch lange kein Grund, sich unters Messer zu legen. Das mag zwar die schnellste Lösung bei Falten sein, doch es geht auch natürlicher. Es gibt einige Hausmittel, die sich als wahre Wundermittel bei Fältchen und Linien erwiesen haben.

Warum erschlafft die Haut?

Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Wenn der Körper altert, macht sich das dementsprechend auch deutlich an der Haut bemerkbar - besonders im Gesicht, am Hals und dem Dekolleté. Neben Falten und Altersflecken zählen auch ein fahler Teint, Augenringe und große Poren zu den typischen Anzeichen des Älterwerdens. Teilweise wird die Hautalterung von der Genetik bestimmt, überwiegend sind es aber die äußeren Einflüsse, die die Haut schneller altern und erschlaffen lassen.

Schon deutlich früher als die meisten es vermuten, beginnt die Haut zu altern. Während sich junge Haut durch ein stetiges Zellwachstum auszeichnet und die abgestorbenen Zellen immer wieder durch neue, gesunde Zellen ersetzt werden, kommt es schon etwa ab dem 25. Lebensjahr zur Wende. Der natürliche Hautalterungsprozess setzt ein und statt der Regeneration kommt es nun überwiegend zur Degeneration der Zellen. Es werden immer weniger neue Zellen gebildet und die alten, beschädigten Zellen können nur noch schwer ersetzt werden. Der Stoffwechsel verlangsamt sich und Hautschäden können nicht mehr repariert werden. Aus junger Haut wird nun zunehmend alte Haut.

Charakteristisch ist vor allem der Abbau der Elastin- und Kollagenfasern. Die beiden Proteine sind wichtiger Bestandteil der Haut und sorgen dafür, dass sie straff und elastisch ist. Kollagen sorgt gemeinsam mit der Hyaluronsäure, deren Anteil auch nach und nach abnimmt, außerdem für die Feuchtigkeit der Haut. Fehlen diese Bausteine, fällt die Haut wie ein schrumpeliger Ballon zusammen und erschlafft. Durch den Mangel an Feuchtigkeit wird sie außerdem trocken und anfälliger für äußere Einflüsse, von denen sie sich auch zunehmend schlechter erholen kann. Die Hautdicke nimmt ab, was den eingefallenen Eindruck der Haut optisch verstärkt.

Das schwache Bindegewebe zeigt sich dabei nicht nur im Gesicht, am Hals oder dem Dekolleté. Die Haut des gesamten Körpers, die in jungen Jahren noch straff ist, beginnt zu erschlaffen. Sichtbar wird das beispielsweise an hängender Haut am Bauch, Winkearmen oder auch Cellulite am Po und den Oberschenkeln.

Unser Tipp bei schlaffer Haut

Unser Tipp bei schlaffer Haut

Warum haben auch junge Frauen schlaffe Haut?

Viele Frauen schämen sich noch immer für ihre Cellulite. Dabei ist die Orangenhaut an den Oberschenkeln, dem Po oder am Bauch ganz normal und fast jede Frau ist davon betroffen. Das Körpergewicht und auch das Alter ist hier nur von geringer Bedeutung.

Die Genetik ist dafür verantwortlich, dass sich bei Frauen mehr Fettläppchen in der Haut befinden. Mit zunehmendem Alter breiten diese sich durch den Verlust an Kollagen- und Elastinfasern immer weiter im Bindegewebe aus. Sichtbar wird das anhand der typischen Dellen in der Haut. Bei manchen Frauen zeigt sich die Orangenhaut kaum, andere merken schon etwa ab dem 20. Lebensjahr, dass das Bindegewebe schwächer wird und sich erste Dellen bilden. Ein festes Alter gibt es für die Cellulitebildung aber nicht.

Der Aufbau des Bindegewebes sorgt dafür, dass die Hautdellen mit der Zeit immer deutlicher sichtbar werden. Auch die Genetik, der Hormonhaushalt und die individuelle Neigung zu Wassereinlagerungen beeinflusst die Entstehung von Cellulite am Körper. Dass schlanke Frauen nicht von Orangenhaut betroffen sind, ist ein Mythos. Lediglich sportliche Frauen mit einem sehr geringen Körperfettanteil haben in der Regel auch weniger Cellulite, da die Haut insgesamt straffer ist. Die rasche Gewichtszu- oder abnahme kann die Entstehung von Cellulite begünstigen.

Junge Frauen können auch im Gesicht von schlaffer Haut betroffen sein. Das Zusammenspiel aus der Genetik und äußeren Einflussfaktoren wie z.B. der Ernährung oder der UV-Strahlen ist maßgebliche für straffe oder schlaffe Haut verantwortlich. Wer die Haut oft schädigenden Einflüssen aussetzt und die Hautpflege vernachlässigt, muss damit rechnen, die straffe Haut schneller zu verlieren.

Wie sieht schlaffe Haut aus?

Junge Haut ist nicht nur straff und faltenfrei, sondern hat für gewöhnlich auf einen rosigen Teint und dadurch eine frische Strahlkraft. Schlaffe Haut ist oft glanzlos und bildet durch den Verlust an Elastizität verstärkt Falten. Durch den Mangel an Volumen verändert sich meist auch die Form und die allgemeine Struktur des Gesichts. Schlaffe Haut erkennt man zum Beispiel an Hängebäckchen oder eingefallenen Mundwinkeln.

Kann schlaffe Haut wieder straff werden?

Schlaffe Haut ist für viele Frauen ein optischer Makel. Besonders, wenn man einen starken Gewichtsverlust hinter sich hat, ist die Haut oft schlaff und hängt herunter. Das betrifft dabei nicht nur den Körper, sondern oft auch das Gesicht. Die Frage, ob schlaffe Haut wieder straff werden kann, ist da keine Seltenheit.

Das menschliche Bindegewebe ist keine tote Masse. Das heißt auch, dass die erschlaffte Haut wieder straff werden kann. Beim Körper hängt das neben der Genetik vor allem von der Größenordnung des Gewichtsverlustes ab. Die Haut braucht Zeit, sich zurückzubilden. Der Prozess kann dabei sogar mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund raten Ärzte auch von einer schnellen und starken Gewichtsabnahme ab: Man nimmt der Haut die Möglichkeit, sich zurückzubilden und wieder straff zu werden. Daher bleibt oft schlaffe Haut zurück.

Bei nur leicht erschlaffter Haut, wie es altersbedingt im Gesicht oft der Fall ist, kann die Haut durch verschiedenste Maßnahmen wieder gestrafft werden.

Wie bekomme ich meine Haut im Gesicht wieder straff? 5 Tipps gegen schlaffe Haut!

Für schöne Haut ist eine angepasste Pflegeroutine unverzichtbar. Dabei sollte man schon früh mit Anti-Aging anfangen, denn je stärker die Hautalterung bereits vorangeschritten ist, desto schwieriger ist es, die sichtbaren Anzeichen wieder rückgängig zu machen. Sind die Fasern im Bindegewebe einmal zerstört, lassen sie sich auch nicht wiederherstellen. Ist die Haut dadurch nicht mehr elastisch genug, bildet sich das überschüssige Gewebe auch nicht mehr zurück. Wir verraten 5 Tipps, die für straffe Haut sorgen!

1. Reinigung und Pflege mit den richtigen Wirkstoffen

Das Gesicht sollte täglich gereinigt werden, am besten morgens und abends. Nur so befreit man die Haut von Make-Up, Schweiß und Schmutz. Mittlerweile konnte gezeigt werden, dass vor allem auch Schadstoffe in der Luft die Hautalterung begünstigen. Altersflecken, Falten und schlaffe Haut entstehen bei belasteter Luft deutlich schneller. Eine milde Reinigung klärt die Haut, verhindert das Verstopfen der Poren und sorgt für einen rosigen Teint.

Mit etwa Mitte 20 sollte man die Hautpflege schon auf Anti-Aging umstellen. Täglicher Sonnenschutz und die Versorgung mit Feuchtigkeit stehen hier im Vordergrund. Dabei sollte nicht nur das Gesicht, sondern auch der Hals und das Dekolleté gepflegt werden. Die Biovolen Aktiv Moossalbe ist gut geeignet, um die Hautalterung zu verlangsamen und erste Fältchen zu kaschieren. Regelmäßige Peelings kurbeln die Zellerneuerung an und können die Haut straff und gesund halten.

Ab dem 40. Lebensjahr sollte man auf reichhaltigere Pflegeprodukte zurückgreifen, um den Fett- und Feuchtigkeitsverlust der Haut auszugleichen. Peelings und Sonnenschutz sollten Bestandteil der Reinigungs- und Pflegeroutine bleiben.

Wirkstoffe für schöne Haut sind beispielsweise Hyaluronsäure, Glycerin, Urea, Omega-3-Fettsäuren, Aminosäuren, Peptide, Panthenol, Vitamin C, Vitamin A, Vitamin E sowie Moos-Extrakt und Kollagen.

2. Gesichtsmassagen

Um zu verhindern, dass die Haut frühzeitig erschlafft, sind Gesichtsmassagen ein guter Tipp. Eine Gesichtsmassage bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Einerseits entspannt sie die Muskulatur und stärkt sie gleichzeitig, wodurch das Gesicht seine natürliche Form zurückerhalten kann. Andererseits verbessert sie die Durchblutung und regt die Zellerneuerung sowie die Kollagenbildung an. Das Gesicht wirkt frischer und praller. Auch die Elastizität und der Lymphfluss der Haut verbessern sich. Letzteres bewirkt auch, dass Schadstoffe besser abtransportiert werden, die sonst für Unreinheiten, Falten und ein fahles Hautbild sorgen.

3. Wechselduschen

Um das Bindegewebe am Körper zu stärken, sind Wechselduschen eine gute Methode. Sie regen die Durchblutung an und verbessern die Nährstoffversorgung der Haut. Dadurch wird die Haut straffer und Dellen können zurückgehen. Besonders gut eignen sich die Wechselduschen auch in Kombination mit Massagen.

4. Gesichtsbehandlung im Kosmetikstudio

Das sogenannte Hydrafacial hat sich zum wahren Trend für strahlende, schöne Haut entwickelt. Die professionelle Reinigung entfernt abgestorbene Hautschuppen, befreit verstopfte Poren und macht die Haut wieder empfänglicher für pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe. Für straffe Haut sollte man sich die Behandlung am besten regelmäßig gönnen. Sie sorgt für einen strahlenden Teint und lässt die Haut straffer erscheinen.

5. Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder Botox

Bei sehr schlaffer Haut hilft in der Regel nur noch die Behandlung beim Schönheits-Doc. Viele Menschen fürchten sich noch immer vor einem maskenhaften Aussehen. Dabei kann man mit der richtigen Dosierung für straffe Haut sorgen, ohne dass das Ergebnis allzu künstlich aussieht. Sowohl Hyaluronsäure, als auch Botox eignen sich gut, um die Gesichtshaut zu straffen. Manchmal werden die beiden Wirkstoffe auch miteinander kombiniert. Hyaluronsäure hat den Vorteil, dass sie gut verträglich ist und gleichzeitig die Feuchtigkeitsversorgung verbessert. Botox hingegen wirkt auch bei tieferen Falten und kann auch die Entstehung neuer Falten hinauszögern.

Die besten Lebensmittel für schöne Haut

Straffe, schöne Haut erreicht man nicht nur über die richtige Hautpflege, Massagen oder Behandlungen beim Schönheits-Doc. Wahre Schönheit kommt nämlich von innen und wird vor allem von der Ernährung beeinflusst. Wir verraten die besten Lebensmittel für schöne Haut!

Vitamine sind für schöne Haut und Haare unverzichtbar. Besonders Vitamin A, die B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin E sind für ihre positive Wirkung auf das Hautbild bekannt. Sie können nicht nur die Hautgesundheit verbessern und so beispielsweise Akne entgegenwirken, sondern auch die Hautalterung verlangsamen. Denn eins haben die Vitamine gemeinsam: Sie sind starke Antioxidantien. Das bedeutet, dass sie die schädigenden freien Radikale, die beispielsweise von der UV-Strahlung ausgelöst werden, unschädlich machen können. Integriert man die Vitamine durch Nahrungsergänzungsmittel oder bestimmte Lebensmittel in die Ernährung, sorgen sie für schöne Haut. Besonders Vitamin C ist von großer Bedeutung für straffe Haut. Es ist wichtig für die Kollagenproduktion und kann so für straffes Bindegewebe sorgen. Unschöne Falten und Dellen entstehen so gar nicht erst. Lebensmittel, die reich an Vitamin C sind, sind: Dunkle Beeren (z.B. Brombeeren, Heidelbeeren), Brokkoli, Zitrusfrüchte und Paprika.
Auch Tomaten sind ein wahres Wunder-Lebensmittel für schöne Haut. Neben Vitamin C, Vitamin A und Vitamin E sind sie reich an Folsäure, Beta-Karotin und Lycopin. Die wertvollen Nährstoffe sorgen für straffe, schöne Haut und können die Hautalterung erheblich verlangsamen. Falten und Cellulite lassen sich so vorbeugen und optisch glätten.

Für straffe Haut unverzichtbar: Omega-3-Fettsäuren. Auch sie wirken schützend auf die Hautzellen und tragen dazu bei, dass die straffe und jugendlich strahlende Haut erhalten bleibt. Reichlich Omega-3-Fettsäuren findet man in fettigen Fischen (z.B. Lachs, Makrele, Hering), pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl, Olivenöl) und Nüssen. Diese Lebensmittel sorgen nicht nur für schöne Haut, sondern auch für schönes Haar.

Für schöne Haut von innen braucht es jedoch nicht nur eine ausgewogene Ernährung mit frischen Lebensmitteln, die reich an Vitaminen und anderen Nährstoffen sind. Ein gutes Hautbild braucht auch viel Wasser. Wird die Haut von innen mit Feuchtigkeit versorgt, verbessert das nicht nur die Durchblutung und fördert den Stoffwechsel.
Auch optisch wird die Haut geglättet und das Hautbild verbessert. Für schöne Haut sollte man also jeden Tag genug trinken. Wer nicht nur Wasser trinken mag, kann stattdessen auch Grüntee trinken. Dank seiner Antioxidantien kann auch der Tee dazu beitragen, die Haut vor der vorzeitigen Alterung zu schützen.

Fazit: So bleibt die Haut schön straff

Wer seine jugendliche, straffe Haut möglichst lang behalten möchte, sollte rechtzeitig mit den Maßnahmen beginnen. Um den Alterungsprozess zu verlangsamen, sollte man die auslösenden Faktoren vermeiden: Nicht ungeschützt in die Sonne, weniger Alkohol, Zucker und Zigaretten konsumieren und auf genügend Schlaf achten. Vorübergehend lässt sich auch der altersbedingte Verlust von Kollagen- und Elastinfasern sowie Hyaluronsäure durch eine geeignete Anti-Aging-Pflege ausgleichen. Auch eine gesunde, vitaminreiche Ernährung stützt das Bindegewebe und sorgt für straffe Haut von innen. Gesichtsmassagen und Wechselduschen sind wirksame Maßnahmen, um die Durchblutung zu verbessern. Bei stark erschlaffter Haut helfen nur noch hautstraffende Behandlungen, zum Beispiel das Unterspritzen mit Hyaluronsäure oder Botox.

QUELLEN

  • Pinsky M. A. (2017). Efficacy and Safety of an Anti-aging Technology for the Treatment of Facial Wrinkles and Skin Moisturization. The Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology, 10(12), 27–35.
  • Springer Medizin. (2018). Cellulite und Dehnungsstreifen. ästhetische dermatologie & kosmetologie, 10(47). DOI: 10.1007/s12634-018-5668-3